Zum Hauptinhalt springen

Preise und Ehre für den Erfinder des ökologischen Fussabdrucks

Der Basler Mathis Wackernagel hat Formeln entwickelt, mit denen wir unseren Ressourcenverbrauch berechnen können. Inzwischen lebt er in den USA – und knüpft Verbindungen zu den Mächtigen dieser Welt.

«Ich kämpfe nicht gegen etwas.» Mathis Wackernagel, Erfinder des ökologischen Fussabdrucks.
«Ich kämpfe nicht gegen etwas.» Mathis Wackernagel, Erfinder des ökologischen Fussabdrucks.
Thomas Burla

Es war ein intensives Wochenende für Mathis Wackernagel. Am Freitagabend erhielt er in Vaduz (FL) den Grossen Binding-Preis als Anerkennung für die gesellschaftliche und umweltpolitische Bedeutung seiner Erfindung, des ökologischen Fussabdrucks. Kuratoriumsmitglied Martin Boesch, der die Laudatio hielt, sagte, das Konzept werbe nicht nur weltweit um Nachhaltigkeit, «sondern entwickelt auch eine dramatische mediale Breitenwirkung und löst dadurch umweltpolitische Weichenstel­lungen aus». Der Binding-Preis ist mit 50'000 Franken dotiert. Er kommt nur zehn Tage nach dem mit 300'000 Franken ausgestatteten Blue Planet Prize, dem renommiertesten Wissenschaftspreis im Umfeld Nachhaltigkeit, den Wackernagel in Japan entgegennehmen durfte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.