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Papageientaucher brauchen Beziehungspausen

Die Vögel bleiben ihren Partnern treu, dennoch trennen sie sich einmal im Jahr für mehrere Monate.

Sie sind ihren Partnern treu, brauchen aber Beziehungspausen: die Papageientaucher. Bild: Keystone
Sie sind ihren Partnern treu, brauchen aber Beziehungspausen: die Papageientaucher. Bild: Keystone

Wie viele Vögel bleiben auch Papageientaucher ihrem Partner treu. Allerdings brauchen die Puffins regelmässige Beziehungspausen: Nachdem sie ihren Nachwuchs grossgezogen haben, fliegen die Eltern jedes Jahr gegen Ende August auf das offene Meer hinaus. Dort trennen sich ihre Wege, wie Zoologen der University of Oxford herausgefunden haben.

Die Forscher haben zwölf Papageientaucher-Paare, die jedes Jahr auf der walisischen Insel Skomer brüten, über einen Zeitraum von sechs Jahren beobachtet. Demnach fliegen, tauchen und fressen die Partner im Winter getrennt; allerdings folgen sie etwa drei bis vier Monate noch derselben Flugroute. Danach verlieren sich die meisten Paare monatelang ganz aus den Augen. Anfang April kommen sie wieder gleichzeitig auf Skomer an, wo sie gemeinsam die nächste Generation von Papageientauchern grossziehen.

Während der Wintermonate auf dem Meer erholen sich die Tiere vom anstrengenden Familienleben im Sommer, den beide damit verbringen, erst abwechselnd die Eier auszubrüten und dann die Jungvögel zu füttern und vor Kälte oder Hitze zu schützen. Je besser ihr Zustand bei der Rückkehr auf die Insel ist, umso besser gedeihen die Jungen im nächsten Jahr. Deshalb sei es für die Tiere wichtiger, sich während der Wintermonate um sich selbst zu kümmern, als Kontakt zum Partner zu halten, schreiben die Forscher.

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