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Madame Meylan und der Tauben-Ärger

Taubenkot verunstaltet das Stadtbild und verärgert die Leute. Nun versuchen Schweizer Städte, ihre Taubenpopulationen zu kontrollieren – und greifen auch zum letzten Mittel.

Je mehr Futter vorhanden ist, desto mehr Tauben gibt es: Eine Taube in Lausanne. Foto: Laurent Gillieron (Keystone)
Je mehr Futter vorhanden ist, desto mehr Tauben gibt es: Eine Taube in Lausanne. Foto: Laurent Gillieron (Keystone)

Lausannes Taubenbeauftragter Gérard Cuendet hat harte Zeiten hinter sich. Diese bescherten ihm eine inzwischen verstorbene Millionärin. «Madame Meylan» hiess sie in Lausanne. Die ältere Dame bestellte Vogelkörner gleich palettenweise und sandte bezahlte Mitarbeiter mit zehn Kilogramm schweren Säcken in die Stadt aus, um Tauben zu verköstigen. Die Tauben lebten gut. Sie dankten Madame Meylan für deren Generosität mit ungebremster Vermehrung. Vor allem aber verschissen sie halb Lausanne – das grösste und sichtbarste Problem.

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