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Grönlands Jagd nach Rohstoffen verändert die Arktis

Die grösste Insel der Welt will finanziell unabhängig werden von Dänemark. Das Parlament in Nuuk hat deshalb das Förderverbot für Uran und Seltene Erden aufgehoben.

Grönland verfügt über grosse Vorräte an Seltenen Erden: bBlick auf das Zentrum von Sisimut in West–Grönland.
Grönland verfügt über grosse Vorräte an Seltenen Erden: bBlick auf das Zentrum von Sisimut in West–Grönland.
Bob Strong, Reuters

«Dieser Beschluss hat Auswirkungen, und das nicht nur auf unser Land», sagte die grönländische Ministerpräsidentin Aleqa Hammond, als sie unlängst am Arktis-Gipfel der nordischen Staaten in Oslo die neue Rohstoffpolitik ihrer Regierung vorstellte. Im Gepäck hatte die sozialdemokratische Regierungschefin den Beschluss des grönländischen Parlaments, das bisher geltende Verbot der Förderung von Uran und Seltenen Erden aufzuheben. Allerdings fiel dieser Entscheid äusserst knapp, mit einer Mehrheit von nur einer Stimme. Zudem kam es im Vorfeld der Parlamentsentscheidung zu den grössten Demonstrationen, die Grönland seit der Erlangung der Autonomie von der früheren Kolonialmacht Dänemark 1979 erlebt hat.

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