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Fahamu entzückt die Basler Zoobesucher

Ein Schimpansenbaby ist im Basler Zoo vor überraschten Besuchern zur Welt gekommen: Fahamu ist das sechste Kind der 33-jährigen Schimpansin Xindra.

Keckes Kerlchen: Das Basler Schimpansen-Baby «Fahamu» kam vor den Augen der Zoobesucher auf die Welt.
Keckes Kerlchen: Das Basler Schimpansen-Baby «Fahamu» kam vor den Augen der Zoobesucher auf die Welt.
Keystone
Voller Stolz präsentiert Mutter Xindra ihren Zögling: Fahamu kam am 19. August auf die Welt.
Voller Stolz präsentiert Mutter Xindra ihren Zögling: Fahamu kam am 19. August auf die Welt.
Keystone
Das sechste Kind von Xindra: Fahamu wird die ersten Monate in der Geborgenheit seiner Mutter verbringen und dann immer selbständiger beginnen, die Umgebung zu erkunden.
Das sechste Kind von Xindra: Fahamu wird die ersten Monate in der Geborgenheit seiner Mutter verbringen und dann immer selbständiger beginnen, die Umgebung zu erkunden.
Keystone
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Nichts habe auf die bevorstehende Geburt hingewiesen, so teilte der Basler Zoo heute mit. Der kleine Fahamu - der Suaheli-Name bedeutet Wissen und Verständnis – war bereits am späten Morgen des 19. August zur Welt gekommen, obwohl Schimpansen normalerweise nachts gebären. Der Basler Zoo meldet Geburten oft erst nach einigen Tagen, wenn die Tierkinder die heikelste Phase überlebt haben.

Xindra legte sich im Aussengehege seitlich in ein Nest aus Holzwolle und stemmte ein Bein am Gitter hoch. Nur Minuten später war Fahamu da, und die Mutter nahm das Kind sofort an ihren Körper. Die ganze Schimpansengruppe sei danach auffällig friedlich gestimmt gewesen. Die Mutter zeige ihr Baby auch Besucherinnen und Besuchern durch die Glasscheibe.

Mehr Respekt in der Affengruppe

Xindra hatte zuletzt vor zehn Jahren erfolgreich ein Kind aufgezogen. Zwei ihrer bisher sechs Kinder hatten die kritischen ersten zehn Tage nicht überlebt. Die Geburt habe nun auch Xindras Status in der Gruppe gestärkt, teilte der Zoo weiter mit.

Fahamu dürfte die ersten drei Monate als so genannter «Tragling» am Körper der Mutter verbringen; er hält sich mit Klammergriff am seitlichen Bauchhaar fest. Nach und nach dürfte ihn seine Neugier dazu bewegen, seine Umgebung zu erkunden und zu betasten, bis er eines Tages erste eigene Schritte macht.

SDA/raa

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