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Die Schweiz ist an 15 Raumfahrtprojekten beteiligt

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) fördert verschiedene Projekte zur Erforschung des Weltraums. Darunter auch die Rosetta-Mission.

Erforschung einer geheimnisvollen Welt: Die Raumsonde Rosetta, die seit August 2014 die den Kometen Tschurjumow-Gerassimenko umkreist.(Archivbild)
Erforschung einer geheimnisvollen Welt: Die Raumsonde Rosetta, die seit August 2014 die den Kometen Tschurjumow-Gerassimenko umkreist.(Archivbild)
Keystone

Aus Sicht des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) zeigt die erfolgreiche Rosetta-Mission die wichtige Rolle der Grundlagenforschung. Mit 18 Projektbeiträgen im Wert von 23 Millionen Franken trug der SNF «direkt und indirekt» zur Mission bei.

Rosetta sei aber nur ein Beispiel für den Beitrag der Schweiz zur Erforschung des Weltraums, teilte der SNF am Donnerstag mit. Der Nationalfonds fördere momentan einige «aussergewöhnliche» Projekte, die bereits 2017 starten.

Erster Schweizer Satellit für Mission der ESA

So entwickelt die Universität Bern, die in der internationalen Weltraumforschung eine Schlüsselrolle spielt, derzeit ein chemisches Analysegerät für das russische Luna-Resurs-Landemodul, das kurz nach 2020 auf dem Mond landen soll, und für den BepiColombo-Orbiter der ESA, der 2024 nach einer sechsjährigen Reise den Planeten Merkur erforschen soll.

Die Uni Bern koordiniert zudem den Bau des Cheops-Satelliten, der Anfang 2018 starten soll, um Planeten in anderen Sonnensystem zu studieren. Cheops ist laut SNF der erste Schweizer Satellit, der für eine Mission der ESA (European Space Agency) gebaut wurde.

Weitere Projekte zur Erforschung der Sonne, von Gravitationswellen und Raumschrott laufen an der Fachhochschule Nordwestschweiz und an der ETH Zürich. Insgesamt ist die Schweiz an 15 Raumfahrtprojekten beteiligt.

(SDA)

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