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Die Halbwüsten blühen auf

Klimaforscher interessierten sich für die Trockenzonen der Erde bisher nur am Rande. Das Katastrophenjahr 2011 zeigt aber, dass ihre Rolle für das Klimasystem unterschätzt wurde.

Trockene Regionen: Die Nullarbor-Ebene im Süden Australiens wird ihrem Namen («kein Baum») nicht mehr ganz gerecht. Foto: Getty Images
Trockene Regionen: Die Nullarbor-Ebene im Süden Australiens wird ihrem Namen («kein Baum») nicht mehr ganz gerecht. Foto: Getty Images

Extreme Wetterereignisse bringen dem Menschen manchmal Tod und Elend. Für die Natur können sie aber auch Leben und Wachstum bedeuten.

Dafür steht exemplarisch das Jahr 2011: Katastrophale Überschwemmungen zerstörten in Australien Häuser und Strassen und brachten riesige Ernteverluste. Das kostete das Land Milliarden. Die Natur hingegen profitierte von den enormen Regenfällen, es grünte und blühte überall. Nie war es von Juni bis August in den letzten 30 Jahren in den Halbwüsten grüner.

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