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Die Abgründe des Gletscherforschers

Eine Ausstellung im Grindelwald-Museum widmet sich dem unheimlichen Rassismus des bekannten Freiburger Naturwissenschaftlers Louis Agassiz, nach dem sogar ein Berg benannt wurde.

Louis Agassiz: Der Naturwissenschaftler, 33-jährig, auf einem Gemälde von Fritz Zuberbühler.
Louis Agassiz: Der Naturwissenschaftler, 33-jährig, auf einem Gemälde von Fritz Zuberbühler.
PD

Es war eine unternehmungslustige Forschertruppe, die damals hoch über Grindelwald in den Bergen herumstiefelte und auf dem Unteraargletscher Beweise für die Wahrheit ihrer glaziologischen Theorie suchte. Die Forscher unter Führung von Louis Agassiz bohrten sich in das Eis, nach eigenen Angaben bis zu 140 Fuss tief, hackten einen Graben quer über den Gletscher und seilten sich in Spalten ab. Unter einem grossen Schieferblock auf der Mittelmoräne richteten die Männer aus Neuenburg ihr Quartier ein, das «Hôtel des Neuchâtelois» auf 2477 Meter über Meer.

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