Der grosse Dino-Streit

Die Frage, wie die Dinosaurier ausgestorben sind, schien gelöst. Doch stimmt die Meteoriten-Theorie? Eine Schweizer Forscherin sammelt Gegenbeweise.

Ihre Knochen beschäftigen die Menschheit noch heute: Ausgrabung im «Tal der Dinosaurier» in Niamey, Niger. Foto: Getty Images

Ihre Knochen beschäftigen die Menschheit noch heute: Ausgrabung im «Tal der Dinosaurier» in Niamey, Niger. Foto: Getty Images

Gerta Keller erwartete mich am Flughafen von Mumbai, damit wir gemeinsam nach Hyderabad weiterfliegen konnten. «Keine Angst, Sie werden es überleben», waren ihre ersten Worte an mich.

Eine eigenartige Begrüssung. Bis dahin hatte ich die Exkursion mit einer dreiundsiebzigjährigen Professorin für Geologie und Paläontologie von der Universität Princeton nicht als sonderlich riskant eingeschätzt.

Keller selbst wirkte harmlos. Eine zierliche Lady mit einem matten, ungestuften Bob, angetan mit Wanderstiefeln und grauer Trekkinghose. Und was Damen gewöhnlich in der Handtasche haben, schleppte sie in einer Supermarkt-Kühltasche mit sich herum.

Zahlreiche Nahtod-Erfahrungen

Doch ich begriff schnell, dass ihre Begrüssung durchaus ihren Sinn hatte. Wer sich wie Professor Keller seit Jahrzehnten mit Szenarien des Massensterbens befasst, zieht irgendwann das Unglück förmlich an. Der anderthalbstündige Flug nach Hyderabad war noch nicht zu Ende, da kannte ich eine ganze Reihe von Kellers Nahtod-Erfahrungen.

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