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Der grosse Orang-Utan drohte zu verhungern

Die Abholzung in Sumatra bringt die Menschenaffen in Bedrängnis. Naturschützer müssen sie evakuieren.

Siedeln einen Orang-Utan aus dem bedrohten Regenwald von Tripa um: Indonesische Naturschützer.
Siedeln einen Orang-Utan aus dem bedrohten Regenwald von Tripa um: Indonesische Naturschützer.
PD

Der grosse Orang-Utan, ein erwachsenes männliches Tier, zeigte bereits Zeichen von Unterernährung. Sein Lebensraum im Sumpfregenwald von Tripa in der indonesischen Provinz Aceh war auf weniger als eine Hektare geschrumpft, er fand keine Nahrung mehr. Umgeben von Palmölplantagen, rückten ihm Holzfäller immer mehr zu Leibe. «Seit wir ihn vor drei Monaten letztmals sahen, hat er 30 Prozent seines Gewichts verloren», sagt Tierärztin Yenny Saraswati, «deshalb mussten wir ihn evakuieren.» Sie hat ihn eingefangen, was nicht ohne Risiko für den Orang-Utan ist: Durch einen Schuss betäubt, fällt er vom Baum und könnte sich dabei etwas brechen.

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