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Buckelwale nun «weniger gefährdet»

Dank der Einschränkung der kommerziellen Waljagd hat sich die Population der Buckelwale erholt.

«Dies ist ein grosser Erfolg und zeigt ganz klar, was getan werden muss, damit diese Giganten der Ozeane überleben können», sagte Randall Reeves, Walexperte der Kommission für die Rote Liste bedrohter Tierarten der Weltnaturschutz-Union. Der Buckelwal sei von der Kategorie «gefährdet» zur Gruppe der «weniger gefährdeten» Tiere zurückgestuft worden.

Keine Entwarnung der Tierschützer

Trotz dieser erfreulichen Entwicklung, so Reeves, bedeute der Fischfang mit Netzen noch immer eine grosse Gefahr, vor allem für die kleineren Tiere aus der Walgruppe. So endeten kleinere Meeressäuger wie der Irawadi- und der La-Plata-Delfin häufig als so genannter Beifang in Fischernetzen.

Auch der Blau- und der Finnwal müssen laut Reeves weiterhin als bedroht angesehen werden. Die Tiere würden von Schiffen verletzt, vom Lärm aus ihrem Lebensraum vertrieben oder fänden keine Beute mehr.

Konkrete Massnahmen verlangt

In Gegenden, in denen der Bestand der Tiere besonders gefährdet sei, muss der Fischfang laut Fachleuten entweder ganz verboten oder zumindest saisonal eingestellt werden. Schutzprogramme, bei denen gefangene Tiere aus den Fischernetzen wieder befreit werden, gibt es den Angaben zufolge bislang nur in den USA, in Neuseeland und Australien.

SDA/raa

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