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Auf der Jagd nach der dunklen Materie

Chinas Teilchenphysiker wollen bahnbrechende Entdeckungen machen. Deshalb investiert das Riesenreich in Grossprojekte und baut Beschleuniger, Teilchendetektoren und das tiefste Labor der Welt.

Im Neutrino-Detektor Daya-Bay lauern Lichtsensoren auf die Spuren der geisterhaften Elementarteilchen. Foto: SPL/Keystone
Im Neutrino-Detektor Daya-Bay lauern Lichtsensoren auf die Spuren der geisterhaften Elementarteilchen. Foto: SPL/Keystone

Die Staumauer ist gigantisch, mit 305 Metern die höchste der Welt. In nur 15 Monaten hat sie ein chinesisches Staatsunternehmen in eine enge Schlucht zwischen die 4000-Meter-­Gipfel der Provinz Sichuan gezwängt. Der Damm speichert das Wasser für ein ­gewaltiges Hydrokraftwerk. Jetzt laufen die letzten Bauarbeiten, beobachtet von Qian Yue, Teilchenphysiker an der Tsinghua-Universität in Peking. «Diese Staumauer erzeugt nicht nur Energie», freut er sich. «Sondern sie hat uns ein einzigartiges Untergrundlabor beschert!»

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