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30-mal weniger Plastik auf den Meeren als zuvor geschätzt

Laut einer neuen Studie treibt wohl nicht so viel Plastikabfall auf den Weltmeeren, wie frühere Erhebungen nahelegten. Es sollen aber immer noch bis zu 35'000 Tonnen sein.

Plastikflaschen, Styroporbecher, Spielzeug: Ein Kran hebt pflanzliche Teile und Abfall aus dem Los Angeles River, der in den Pazifik mündet.
Plastikflaschen, Styroporbecher, Spielzeug: Ein Kran hebt pflanzliche Teile und Abfall aus dem Los Angeles River, der in den Pazifik mündet.
County of Los Angeles Department Public Works/Bob, Reuters
Zwischen 2 und 15 Metern gross: Eine Satellitenaufnahme aus Thailand zeigt 300 vermutliche Wrackteile in der Nähe des Suchgebiets im Indischen Ozean, die sich als Müll entpuppten. (24. März 2014)
Zwischen 2 und 15 Metern gross: Eine Satellitenaufnahme aus Thailand zeigt 300 vermutliche Wrackteile in der Nähe des Suchgebiets im Indischen Ozean, die sich als Müll entpuppten. (24. März 2014)
Geo-Informatics and Space Technology Development A, AFP
Angepriesen als das weltgrösste künstliche Riff aus Reifen: Etwa 2 Millionen alte Reifen wurden 1972 vor der Küste Floridas versenkt. Was mit guten Absichten begann, hat sich zu einem ökologischen Desaster entwickelt. Taucher der US-Marine sollen nun die Reifen im Rahmen ihres Trainings wieder herausholen. (10. Juli 2003)
Angepriesen als das weltgrösste künstliche Riff aus Reifen: Etwa 2 Millionen alte Reifen wurden 1972 vor der Küste Floridas versenkt. Was mit guten Absichten begann, hat sich zu einem ökologischen Desaster entwickelt. Taucher der US-Marine sollen nun die Reifen im Rahmen ihres Trainings wieder herausholen. (10. Juli 2003)
Sun Sentinel, Anastasia Walsh, Keystone
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Bis zu 35'000 Tonnen Plastikmüll treiben laut einer Studie auf den Meeren dieser Welt. Das ist laut den Wissenschaftlern jedoch deutlich weniger als bislang geschätzt. Die Studie wurde am Montag im Magazin «Proceedings of the National Academy of Science» veröffentlicht.

Die Daten wurden von einem Forschungsschiff bei einer Fahrt rund um die Welt an 141 Orten erhoben. Zudem stützte man sich auf andere Untersuchungen. Erfasst wurde nur Plastik, das auf der Meeresoberfläche treibt.

Frühere Schätzungen weit höher

Frühere Studien, die noch teils auf Daten aus den 70er Jahren basierten, waren von bis zu einer Million Tonnen Plastikmüll ausgegangen, wie Studienleiter Andres Cozar von der Universität Cadiz in Spanien erklärte.

Die neue Studie ergab, dass weniger kleine Plastikteile als erwartet auf dem Meer treiben. Ein möglicher Grund sei, dass viele dieser Teile von Fischen gefressen worden sein könnten, sagte Cozar. Dies könne Auswirkungen auf die Gesundheit der Tiere und über die Nahrung dann auch auf den Menschen haben.

(SDA)

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