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Wunschkind, aber später, bitte!

Die Eigen-Eizellspende liegt im Trend – wohl noch stärker, wenn das neue Gesetz zur Fortpflanzungsmedizin angenommen wird. Eine Studie soll die Folgen abschätzen, wenn Frauen Eizellen für eine spätere Befruchtung einfrieren.

Weil es für das Einfrieren keine Dokumentationspflicht gibt, ist die Dunkelziffer hoch. Kassette mit tiefgekühlten Eizellen. Foto: Sebastian Kahnert (DPA)
Weil es für das Einfrieren keine Dokumentationspflicht gibt, ist die Dunkelziffer hoch. Kassette mit tiefgekühlten Eizellen. Foto: Sebastian Kahnert (DPA)

Die Antibabypille brachte die erste sexuelle Revolution, indem sie die Frau von unerwünschten Folgen des Geschlechtsverkehrs befreite. Doch jetzt bahnt sich eine zweite, möglicherweise viel umfassendere Umwälzung an. Die Reproduktionsmediziner machen sich daran, die biologische Uhr der Frau auszuhebeln. Der Trend heisst Social Freezing, auch Eigen-Eizellspende genannt: Eine Frau erhält sich die eigenen Eizellen tiefgefroren im Kühlschrank frisch und jung, um daraus in reiferen Jahren ein Kind zu machen. Wird das neue Fortpflanzungsmedizingesetz am 5. Juni angenommen, könnte dieses Verfahren auch in der Schweiz zusätzlichen Auftrieb erhalten.

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