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Weltweit halb so viele Aidstote erwartet

Die Weltgesundheitsorganisation WHO prognostiziert, dass die Zahl der Todesfälle auf 1,2 Millionen fällt. Dafür sterben mehr Menschen an Krebs oder bei Verkehrsunfällen.

In den fünf kommenden Jahren werden durch das HI-Virus verursachte Todesfälle weiter ansteigen, bevor dann der Rückgang einsetzen wird, wie Colin Mathers, WHO-Koordinator für Epidemien, ausführte. Den Höchststand erwartet die WHO für 2012 mit 2,4 Millionen Todesfällen (2030: 1,2 Millionen Todesfälle).

Die Experten gehen dabei davon aus, dass sich der Zugang zu antiretroviralen Therapien in den Entwicklungsländern weiter verbessern wird. Frühere Schätzungen gingen davon aus, dass 2030 6,5 Millionen Menschen an der Krankheit sterben werden.

Ein Rückgang der Sterblichkeit wird für alle übertragbaren Krankheiten erwartet, also auch Malaria und Tuberkulose. Ebenfalls mit weniger Todesfällen rechnet die WHO aufgrund von Lebensmittelerkrankungen, Durchfall, Kindbett- und Säuglingssterblichkeit.

SDA/oku

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