Streit über Krebsimpfung – Was ist dran an den Zweifeln?

Sie hätten schwere Nebenwirkungen nicht berücksichtigt, wirft ein renommierter Wissenschaflter ehemaligen Kollegen vor. Und schürt damit Impf-Zweifel.

In der Schweiz empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit die Gebärmutterhalskrebs-Impfung seit 2007. (Foto: Science Photo Library, Getty Images)

In der Schweiz empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit die Gebärmutterhalskrebs-Impfung seit 2007. (Foto: Science Photo Library, Getty Images)

Felix Straumann@fstraum

Es hätte das Ende der ewigen Vorbehalte sein können: Vor ziemlich genau einem Jahr veröffentlichte das Forscher-Netzwerk Cochrane einen Bericht zu Nutzen und Risiken der Impfung gegen humane Papillomaviren (HPV). Die Erreger können Gebärmutterhalskrebs auslösen; die Schutzimpfung sorgt dennoch seit Jahren für Kontroversen. Das wegen seiner Unbestechlichkeit und Akribie bewunderte und auch gefürchtete Forscher-Netzwerk Cochrane wollte mit dem Bericht eigentlich für Klärung sorgen. Stattdessen stürzte er die Organisation in eine tiefe Krise, die bis heute anhält. Und Impfzweifler fühlen sich in ihren Vorbehalten bestärkt.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt