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Pharmakonzern liefert erste Ebola-Impfstoffe

Glaxo-Smith-Kline hat die erste Charge eines neu entwickelten Impfstoffes gegen die Ebola-Epidemie nach Liberia verschickt. Das Mittel muss noch vor Ort getestet werden.

Massnahmen gegen Ebola: Medizinisches Personal untersucht Fussballfans vor dem Stadion von Malabo (Äquatorialguinea) auf Symptome der Ebola-Krankheit. (20. Januar 2015)
Massnahmen gegen Ebola: Medizinisches Personal untersucht Fussballfans vor dem Stadion von Malabo (Äquatorialguinea) auf Symptome der Ebola-Krankheit. (20. Januar 2015)
Keystone

300 Dosen: Der britische Pharmakonzern Glaxo-Smith-Kline hat die erste Charge eines neu entwickelten Ebola-Impfstoffes nach Liberia verschickt.

In den nächsten Wochen soll in Westafrika ein Feldversuch mit 30'000 Menschen starten, wovon sich 10'000 mit der Substanz impfen lassen. Das ist ein sogenannter Phase-III-Test. Bisher hat es nur Phase-I-Versuche mit 200 Freiwilligen in Grossbritannien, den USA, der Schweiz und in Mali gegeben.

Akzeptables Sicherheitsprofil

«Die ersten Daten von diesen Versuchen zeigen, dass der Impfstoff ein akzeptables Sicherheitsprofil hat, auch unter Berücksichtigung der westafrikanischen Bevölkerung und der unterschiedlichen getesteten Dosen», teilte der Konzern am Freitag mit. Was das genau bedeutet, liess Glaxo-Smith-Kline jedoch offen.

Der Impfstoff nutzt einen Erkältungsvirus von Schimpansen als Träger für ungefährliche Teile des Ebola-Erregers, wie er in Zaire vorkam und der verantwortlich für den gegenwärtigen Ausbruch von Ebola ist.

Schon mehr als 8000 Tote

Durch die Ebola-Epidemie in Westafrika sind seit ihrem Ausbruch im vergangenem Frühjahr bereits mehr als 8000 Menschen gestorben, die meisten davon in Liberia, Sierra Leone und Guinea. Mehr als 21'000 Menschen steckten sich mit dem Virus an.

(SDA)

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