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«Komplizierter als ein Brutkasten»

Ein Chefarzt erwartet, dass es lange dauert, bis die Gebärmuttertransplantation in der Schweiz angeboten wird. Das Interesse bei den betreffenden Frauen ist dennoch gross.

Bis Baby Vincent geboren wurde, arbeiteten die Ärzte in Göteborg zwölf Jahre lang an dem Verfahren. Foto: Ben Jary (AP, Keystone)
Bis Baby Vincent geboren wurde, arbeiteten die Ärzte in Göteborg zwölf Jahre lang an dem Verfahren. Foto: Ben Jary (AP, Keystone)

Mit ihrem Vorhaben, in der Schweiz die Gebärmuttertransplantation einzuführen, sorgen Zürcher Ärzte derzeit für Gesprächsstoff – und für Skepsis bei Kollegen. Transplantationschirurg Pierre-Alain Clavien und Reproduktionsmediziner Bruno Imthurn haben gegenüber Redaktion Tamedia publik gemacht, dass sie dabei sind, ein entsprechen- des Transplantationsprogramm aufzubauen. Die Mediziner schätzen, dass im günstigsten Fall in drei Jahren die Geburt eines Kindes gelingen könnte. Sie wären damit bei den weltweit Ersten, welche das Verfahren durchgeführt ­hätten. Bis jetzt sind erst fünf Kinder auf diese Weise geboren worden. Bei allen hatte ein Team von Ärzten im schwe­dischen Göteborg die Transplantation vorgenommen.

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