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In einer Zusatzrunde zum Babyglück

Eine künstliche Befruchtung gelingt oft nicht auf Anhieb. Forscher haben ein Modell entwickelt, um die Chancen auf Erfolg im zweiten Anlauf abzuschätzen zu können.

Eine Pipette mit befruchteten Eizellen: Viele Paare geben nach der ersten erfolglosen Befruchtung auf.
Eine Pipette mit befruchteten Eizellen: Viele Paare geben nach der ersten erfolglosen Befruchtung auf.
Keystone

In der Schweiz versuchen jährlich Tausende unfruchtbare Paare, mithilfe der modernen Reproduktionsmedizin ein Baby zu kriegen. Gemäss offiziellen ­Statistiken kommen jedes Jahr etwa 3000 Kinderwillige neu dazu. Doch viele bleiben auf halbem Weg stehen, das heisst, sie beenden ihr Unterfangen nach einem ersten Misserfolg. «In der Schweiz haben wir nur 1,5 Behandlungen pro Patientin», sagt Christian De Geyter, Reproduktionsmediziner an der Frauenklinik des Universitätsspitals Basel. «Das weist darauf hin, dass viele Paare nach der ersten Behandlung aufhören.»

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