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Hirn-Trauma: Welche Therapie ist die richtige?

Die oft angewandte Operation, die auch bei Michael Schumacher durchgeführt wurde, ist bei Fachleuten umstritten. Die wissenschaftliche Datenlage ist unklar.

Hirnscan: Kopf eines Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma im Computertomogramm.
Hirnscan: Kopf eines Patienten mit Schädel-Hirn-Trauma im Computertomogramm.
James Cavallini (BSIP, Picture Alliance)

Die Welt bangt um das Leben und die Gesundheit des ehemaligen Formel-1-Rennfahrers Michael Schumacher, der am 29. Dezember im französischen Méribel beim Skifahren verunfallt ist und dabei schwere Kopfverletzungen erlitten hat. Seither liegt er auf der Intensivstation der Universitätsklinik in Grenoble. Schumacher wurde zweimal operiert und in ein künstliches Koma versetzt, also in eine Dauernarkose mit starken Schmerzmitteln. Die Ärzte verabreichen ihm Medikamente gegen die Hirnschwellung und halten seine Körpertemperatur auf 34 Grad, um den Sauerstoffbedarf im Hirn zu drosseln. Ein übliches Prozedere bei schwerem Schädel-HirnTrauma. Eine erste Bilanz werden die Ärzte wahrscheinlich am Sonntag, zwei Wochen nach Schumachers fatalem Sturz, ziehen können: Die ersten 14 Tage sind entscheidend für den weiteren Verlauf.

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