Grippe-Erreger in der ganzen Schweiz weit verbreitet

Derzeit liegen viele Schweizer im Bett. Letzte Woche meldeten Ärzte 31 Verdachtsfälle pro 1000 Konsultationen.

Schuld an dem Übel: 100'000-fach vergrösserte Influenzaviren. Bild: Cynthia Goldsmith/Terrence Tumpey/PD-USGov-HHS-CDC

Schuld an dem Übel: 100'000-fach vergrösserte Influenzaviren. Bild: Cynthia Goldsmith/Terrence Tumpey/PD-USGov-HHS-CDC

Erreger von Grippe und grippeähnlichen Krankheiten sind in der ganzen Schweiz weit verbreitet, und die Zahl der Grippe-Verdachtsfälle hat vergangene Woche im Vergleich der Vorwoche noch zugenommen.

In der vergangenen Woche meldeten die 150 Ärztinnen und Ärzte des Sentinella-Meldesystems 31,1 Grippeverdachtsfälle pro 1000 Konsultationen. In der letzten Januarwoche dagegen hatten 148 Ärzte 27 Verdachtsfälle pro 1000 Konsultationen gemeldet.

Weniger Senioren betroffen

Hochgerechnet lag der Wert laut den neusten Zahlen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) vom Mittwoch per 5. Februar bei 241 Fällen pro 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Der Schwellenwert von 68 Fällen auf 100'000 Personen, von dem an von einer Epidemie gesprochen wird, war in der zweiten Woche 2019 erreicht worden.

Die Grippe ist in der Westschweiz verbreitet und in der Deutschschweiz sogar weit verbreitet. Die Fallzahl ist bei unter vierjährigen Kindern überdurchschnittlich hoch und unter Rentnern ab 65 am tiefsten. Bei den Seniorinnen und Senioren war die Zahl der Fälle zudem im Gegensatz zu allen anderen Altersgruppen sinkend.

oli/sda

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