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Gewalt gewinnt an Gewicht

Für Männer sind Todesfälle durch Gewalt und Unfälle ähnlich bedeutend wie jene durch Krebs.

Krebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten sind die beiden weitaus häufigsten Sterbeursachen, beide sind in der Schweiz für etwa gleich viele Todesfälle verantwortlich. Doch ihre Bedeutung verschiebt sich, wenn die Anzahl potenziell verlorener Lebensjahre einbezogen wird. Tödliche Krankheiten, die nicht erst im hohen Alter ihren Zoll fordern, gewinnen dadurch an Gewicht. Für Männer werden bei dieser Betrachtungsweise Todesfälle durch Gewalt und Unfälle ähnlich bedeutend wie jene durch Krebs. Seltener zu frühzeitigen Todes­fällen führen hingegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Atemwegserkrankungen.

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