Zum Hauptinhalt springen

Gesichter erkennt man erst nach dem 30. Geburtstag optimal

Die Fähigkeit, sich an Gesichter zu erinnern, reift beim Menschen sehr langsam. Wirklich gut trainiert ist man erst als Erwachsener, wie eine neue Studie zeigt.

Das Gesichtergedächtnis braucht länger zur Reifung als das Namensgedächtnis: Junge Frau in Belgrad.
Das Gesichtergedächtnis braucht länger zur Reifung als das Namensgedächtnis: Junge Frau in Belgrad.

Die Fähigkeit, Gesichter zu erkennen und zu erinnern, erreicht erst im Alter von 30 bis 34 Jahren das Maximum. Damit reift sie einer Studie zufolge wesentlich langsamer als andere mentale Leistungen.

Die Psychologen der Universität Harvard unterzogen rund 44'000 Probanden zwischen zehn und 70 Jahren im Internet einem Test, bei dem sie sich unter anderem Computer-generierte Gesichter merken sollten. Während die Erinnerung an Namen mit etwa 23 Jahren am besten ist, erreicht das Gesichtergedächtnis das Optimum erst ein Jahrzehnt später.

Die Fähigkeit steigt im Alter von zehn bis 20 Jahren steil an, flacht dann etwas ab und erreicht das Maximum mit Anfang 30. Danach sinke die Leistung wieder, schreiben die Wissenschaftler in der Zeitschrift «Cognition». Mit 65 Jahren haben Menschen dann das Potenzial von 16-Jährigen.

dapd/oku

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch