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Ärzte haben eine Liste von medizinischen Massnahmen veröffentlicht, die unnötig sind. Ihre Wirkung droht allerdings zu verpuffen.

Einer der Kritikpunkte: Die Zahl der Blutentnahmen könnte verringert werden. Foto: Christian Beutler (Keystone)
Einer der Kritikpunkte: Die Zahl der Blutentnahmen könnte verringert werden. Foto: Christian Beutler (Keystone)

Weniger ist nicht selten mehr – auch in der Medizin. Diese Erkenntnis hat die Schweizerische Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin (SGAIM) dazu bewogen, eine Liste von fünf medizinischen Massnahmen zu veröffentlichen, welche Ärzte im Spital nicht verordnen sollten. Aufgelistet werden unter anderem Blutentnahmen, Transfusionen, Röntgenuntersuchungen, die Verabreichung von Schlafmitteln und das Einlegen von Dauerkathetern. Die Empfehlungen sind Teil der Initiative «Smarter Medicine», welche die SGAIM vor zwei Jahren mit einer ersten schwarzen Liste für den ambulanten Bereich gestartet hat.

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