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«Ein wichtiges Problem sind die vielen Bezugspersonen an Schulen»

Der Schulpsychologe Jürg Forster über eine Schule, in der ADHS-Kinder ohne Ritalin auskommen.

Kinder mit ADHS brauchen eine spezielle Betreuung, die jedoch im Schulalltag nicht immer möglich ist. Foto: Martin/Le Figaro/Laif
Kinder mit ADHS brauchen eine spezielle Betreuung, die jedoch im Schulalltag nicht immer möglich ist. Foto: Martin/Le Figaro/Laif

Die Schule für Offenes Lernen (SOL) in Liestal unterrichtet hyperaktive Kinder, ohne dass diese Medikamente benötigen – selbst wenn sie davor Ritalin einnahmen. Könnte das nicht ein Vorbild für die Volksschule sein?

Das ist schwierig zu sagen, weil ich diese Schule nicht kenne. Grundsätzlich ist es aber nicht Sache der Schule, zu entscheiden, was die richtige Behandlung für ein Kind ist. Das ist die Aufgabe der Eltern und der Kinder zusammen mit Fachleuten. Es besteht die Gefahr, dass eine Schule mit einer so klaren Haltung die Eltern und Kinder unter Druck setzt, eine Behandlung abzubrechen.

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