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Die kontrollierte Impulsforscherin

Eine unbedachte Affekthandlung kann ein Leben ruinieren. Deshalb lohnt es sich, die Impulskontrolle besser zu verstehen. Führend dabei ist Daria Knoch an der Uni Bern.

Hirnforscherin Daria Knoch: «Zu viel Kontrolle ist nicht immer vom Besten.»
Hirnforscherin Daria Knoch: «Zu viel Kontrolle ist nicht immer vom Besten.»

Diese Wissenschaftler! Man möchte sie dazu verleiten, auch mal etwas zu sagen, was empirisch oder theoretisch nicht bis in alle Details gesichert ist. Vor allem, wenn es um ein so interessantes Thema geht wie die Impulskontrolle. Daria Knoch, Professorin an der Universität Bern, hat sie ­erforscht und dafür Erkenntnisse aus Sozial­psychologie, Verhaltensökonomie und Hirnforschung zur Sozialen Neurowissenschaft zusammengeführt. Sie und ihr Team konnten in Experimenten nachweisen, dass der rechte präfrontale Stirnlappen der Dirigent dieser Impulskontrolle ist und weitere Hirnteile die Musiker stellen. Und dass dieses Orchester die Melodien im Alltag harmonischer macht: Wutausbrüche dämpft, auch die Lust auf Rache und Gewalttätigkeiten, ungehemmte Fresssucht und was dergleichen mehr alltägliche Dissonanzen sind.

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