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Der Preis der Rationierung

Neue, hochwirksame Hepatitis-C-Medikamente sind teuer, deshalb hat der Bund ihre Verschreibung limitiert. Eine Studie kommt nun zum Schluss, dass dies zu mehr Todesfällen und Ansteckungen führen könnte.

Rund 80'000 Personen sind in der Schweiz mit Hepatitis C infiziert. Foto: Phototake
Rund 80'000 Personen sind in der Schweiz mit Hepatitis C infiziert. Foto: Phototake

Sie sind gut, aber zu teuer, die neuen Medikamente gegen die heimtückischen Hepatitis-C-Infektionen. In klinischen Studien konnten mehr als 90 Prozent der Patienten von der potenziell tödlichen Viruserkrankung geheilt werden. Doch der Preis der Therapie dämpft die Begeisterung der Ärzte. Als das Medikament Sovaldi des US-Herstellers Gilead im August 2014 in der Schweiz die Zulassung erhielt, wurde der Preis für die 12-wöchige Standardtherapie bei rund 60'000 Franken festgesetzt. In dieser Preisklasse bewegen sich auch die neuen und ähnlich wirksamen Hepatitis-C-Medikamente, die seither auf den Markt gekommen sind oder die kurz davor stehen.

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