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Archäologen exhumieren mögliche Gebeine von Cervantes

Der spanische Autor Miguel de Cervantes wurde 1616 im Konvent der barfüssigen Trinitarierinnen in Madrid beigesetzt. Allerdings ist unklar, wo genau in der Kapelle des Konvents sich sein Grab befindet.

Mehrere Ruhestätten kommen in Frage: Archäologen und Anthropologen untersuchen Knochen, bei denen es sich um Cervantes' Gebeine handeln könnte. (24. Januar 2015)
Mehrere Ruhestätten kommen in Frage: Archäologen und Anthropologen untersuchen Knochen, bei denen es sich um Cervantes' Gebeine handeln könnte. (24. Januar 2015)
Keystone

Das Mysterium um die letzte Ruhestätte des spanischen Autors Miguel de Cervantes («Don Quijote») könnte bald gelöst sein. Ein Team von Archäologen und Anthropologen begann mit der Untersuchung dreier unidentifizierter Gräber im Konvent der barfüssigen Trinitarierinnen in Madrid. Dort war Cervantes 1616 bestattet worden. Allerdings ist bisher ungeklärt, wo genau in der Krypta der kleinen Kapelle des Konvents sich sein Grab befindet.

Seit neun Monaten durchkämmen die Experten Zentimeter für Zentimeter die Gruft im Stadtviertel Las Letras. Dabei konnten sie die drei nicht gekennzeichneten Gräber ausmachen. Auch wenn unter den exhumierten Knochenresten nicht die Gebeine von Cervantes zu finden seien, gebe es noch andere mögliche Fundorte in der Krypta, sagte Forschungsleiterin Almudena García Rubio.

SDA/kpn

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