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Wie gefährlich ist unser Wasser wirklich?

Pestizide in jeder zweiten Trinkwasserprobe: Was das für unseren Körper bedeutet, erklärt Humantoxikologe Lothar Aicher.

Sauber genug: Eine Sennerin stillt ihren Durst an einer Viehtränke. Foto: Andreas Hub

Sauber genug: Eine Sennerin stillt ihren Durst an einer Viehtränke. Foto: Andreas Hub

Wie eine Studie der Kantonschemiker gestern gezeigt hat, tranken rund 170'000 Menschen während mindestens mehreren Wochen Hahnenwasser, das die gesetzlich festgelegten Grenzwerte für Pflanzenschutzmittel und deren Abbauprodukte überschritten hat. Was bedeutet das für die Gesundheit der Betroffenen?
Die meisten Resultate der Studie bewegen sich in einem sehr tiefen Konzentrationsbereich und stellen keine Gefahr für die Gesundheit dar. Die Giftigkeit von Pflanzenschutzmitteln wird in Tierstudien ermittelt. Daraus werden toxikologisch begründete Grenzwerte abgeleitet, die für den Menschen sicher sind. Erst bei einer Überschreitung dieser Grenzwerte, ist ein Gesundheitsrisiko möglich.

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