Zum Hauptinhalt springen

Veranstaltungen zum Gedenken an Albrecht von Haller

Das Haller-Jubiläumsjahr findet seinen Niederschlag in zahlreichen Rahmenveranstaltungen – vor allem in seiner Heimatstadt Bern.

Anfang Dezember widmet das Historische Museum dem grossen Berner Gelehrten eine Sonderausstellung. In deren Zentrum stehen die Biografie und das Schaffen Hallers sowie der kulturhistorische Kontext des 18. Jahrhunderts. Hallers Lebensreise führt von Bern nach Tübingen, London, Paris und zurück in die Schweizer Alpen. Sie inspirierten Haller zu seinem Alpengedicht, das den Tourismus als Phänomen überhaupt erst erwecken sollte.

Die Ausstellung umfasst anatomische Wachsmodelle, wissenschaftliche Instrumente und hochrangige Kunstwerke aus dem 18. Jahrhundert. Höhepunkte werden ein als Videokunstwerk ausgestattetes Alpenpanorama und ein nachgebautes anatomisches Theater, wie aus den Unterlagen des Museums hervorgeht.

Eine Aufführung im Stadttheater

Exakt an seinem Geburtstag, dem 16. Oktober, feiert das Berner Stadttheater von Haller mit der Uraufführung von «Ebenda - ein Gedächtnistheater». Der renommierte Schweizer Autor Lukas Bärfuss und der Regisseur Christian Probst beleuchten unser Verhältnis zu Ruhm und Ehre und die Furcht vor dem Vergessen.

Von 14. bis am 17. Oktober widmet sich schliesslich ein Kongress an der Universität Bern der Frage, wie im 18. Jahrhundert Wissen gesammelt, produziert, propagiert, verbreitet und umgesetzt wurde. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Figur des Gelehrten.

SDA/raa

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch