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Sind Romands die älteren Eidgenossen?

Ein Freiburger Historiker analysiert die Ursprünge der Schweiz aus welscher Sicht. In seinem Buch verweist er auf Bündnisse, die älter sind als der Rütlischwur.

Ein dichtes Geflecht von Verträgen: Die mittelalterliche Westschweiz.
Ein dichtes Geflecht von Verträgen: Die mittelalterliche Westschweiz.
PD

Die Romands haben im Verlauf ihrer Geschichte Aussergewöhnliches geleistet. Daran lässt Georges Andrey in einem neuen Buch keine Zweifel. Stolz bezeichnet der Freiburger Historiker die Entstehung der Suisse romande im Titel seines Werkes «eine Geschichte ohnegleichen». Andreys Geschichte der welschen Schweiz beginnt im Jahr 1225. Damals schloss die junge Zähringerstadt Freiburg mit Payerne im Broye-Tal einen Burgrechtsvertrag ab. Die Bürger beider Städte verpflichteten sich zu gegenseitiger Hilfe, falls Dritte sie angreifen sollten. Zudem verbrieften sie das Recht, auf den Märkten der Partnerstadt Geschäfte zu tätigen. Schliesslich garantierten sie sich Beistand oder Vermittlung in Rechtsstreitigkeiten.

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