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Nobelpreismedaillen im Säurebad aufgelöst

Ein Chemiker fand während des Zweiten Weltkrieges ein geniales Versteck für die goldenen Auszeichnungen.

Von unschätzbarem Wert: Nobelpreis-Goldmedaille. Foto: PD
Von unschätzbarem Wert: Nobelpreis-Goldmedaille. Foto: PD

Heute Nachmittag verleiht der schwedische König die bekanntesten Wissenschaftsauszeichnungen der Welt: die Nobelpreise. In einer traditionellen Zeremonie wird Carl XVI. Gustaf in der Stockholmer Konzerthalle den Forschern ein Diplom und eine Goldmedaille überreichen.

Zwar ist das Renommee des Nobelpreises noch immer einzigartig in der Wissenschaftswelt. Die mit der Würdigung verbundene Geldsumme von rund einer Million Franken teilen sich aber in der Regel bis zu drei Preisträger. So ist der Betrag im Vergleich zu manch anderen Wissenschaftspreisen eher bescheiden. Selbst der Goldanteil der Medaille ist geringer geworden. War bis 1980 die begehrte Trophäe noch aus 23-karätigem Gold, ist sie heute aus 18-karätigem und mit einer 24-karätigen Schicht überzogen.

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