Löwenbaby-Mumien in Ägypten entdeckt

Katzenverehrung vor 3000 Jahren: In einer Totenstadt sind Archäologen auf eine Kammer voller mumifizierter Tiere gestossen.

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Archäologen haben in der altägyptischen Totenstadt Sakkara südlich von Kairo eine Kammer mit wertvollen Statuen und mumifizierten Tieren entdeckt. In der Kammer befanden sich 75 hölzerne oder bronzene Statuen und unter anderem fünf Mumien von Löwenbabys. Der Fund stammt aus dem 7. Jahrhundert vor Christus.

Das verkündete der ägyptische Minister für Altertümer, Chaled al-Enani, am Samstag. Die Kammer liegt im Bastet-Tempel, in dem in altägyptischer Zeit Katzen verehrt wurden.

Der Fund sei ein ganzes «Museum für sich selbst», sagte al-Enani. Entdeckt wurden den Angaben zufolge auch mumifizierte Katzen, Kobras, Krokodile und Skarabäus-Käfer. Auch viele Statuen zeigten Tiere. Überdies seien dutzende Statuen entdeckt worden, die altägyptische Gottheiten darstellen.

Computertomographie einer der Löwenmumien. (23. November 2019) Bild: Hamada Elrasam/AP/Keystone

oli/sda

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