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Geschichten aus dem 3. Jahrhundert

Forschende entziffern einen fast unsichtbaren Text auf mittelalterlichem Pergament. Er liefert wertvolle, neue Informationen über eine schlecht dokumentierte Epoche der Antike.

Der Text aus dem 11. Jahrhundert war unter Texten aus dem 13. Jahrhundert versteckt und für das blosse Auge kaum sichtbar: Das Foto der ganzen Seite finden Sie in der Box rechts. Foto: spectral imaging by EMEL, processed image by david kelbe. © project fwf p24523-g19
Der Text aus dem 11. Jahrhundert war unter Texten aus dem 13. Jahrhundert versteckt und für das blosse Auge kaum sichtbar: Das Foto der ganzen Seite finden Sie in der Box rechts. Foto: spectral imaging by EMEL, processed image by david kelbe. © project fwf p24523-g19

Das 3. Jahrhundert war eine turbulente Zeit für das römische Reich: Germanen griffen römisches Territorium an und mit Decius verlor zum ersten Mal ein römischer Kaiser im Kampf gegen den Feind sein Leben. Die Epoche ist allerdings schlecht dokumentiert. Schriftliche Werke bedeutender Historiker fehlen grösstenteils. Bis jetzt. Dem klassischen Philologen Gunther Martin von der Universität Bern und seiner Kollegin Jana Grusková aus Österreich ist es gelungen, Textfragmente aus dem 11. Jahrhundert zu entziffern, die Ereignisse des 3. Jahrhunderts beschreiben. Das teilt die Universität Bern mit. Der griechische Bericht, welcher eine wiederholte Abschrift des Originals aus dem 3. Jahrhundert ist, verbarg sich in einem kostbaren Kodex in der Österreichischen Nationalbibliothek.

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