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Diese Pflanze steuert ihren Blumentopf selbst

Forscher haben eine originelle Methode entwickelt, um bioelektrische Signale von Pflanzen zu nutzen.

Verschmelzung von Natur und Technik: In Zukunft sollen sich Pflanzen eigenständig vor Schädlingen schützen können. Video: Elbert Tiao via YouTube/Harpreet Sareen

Forscher in den USA nutzen die bioelektrischen Signale von Pflanzen, um Gegenstände zu bewegen. An der technischen Hochschule MIT in den USA wurden dafür Silberelektroden an einer Pflanze angebracht. Die Silberelektroden lesen und verstärken die Elektrosignale aus dem Nervensystem der Pflanze und senden sie an einen Mini-Computer. Dieser steuert Räder, welche am Blumentopf der Pflanze angebracht sind. So wird aus einer gewöhnlichen Zimmerpflanze ein kybernetisches System.

Die Pflanze kann den Blumentopf steuern, weil sie mit Elektroimpulsen auf ihre Umwelt reagiert. So zum Beispiel, wenn sich die Lichtverhältnisse verändern. Die Pflanze kann dann Impulse geben, welche von den Rädern als Steuersignale empfangen werden. So fährt die Pflanze in Richtung Lichtquelle.

Die MIT-Forscher möchten mit ihrem Projekt zeigen, dass eine Verschmelzung von Natur und Technik möglich ist. Zukünftige technische Erweiterungen von Pflanzen wären zum Beispiel denkbar, damit sich diese eigenständig vor Schädlingen schützen können.

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