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Zinsen für portugiesische Staatsanleihen steigen auf Rekordhoch

London Die Zinsen für portugiesische Staatsanleihen sind am Mittwoch auf den höchsten Stand seit dem Beitritt des Landes zum Euro-Raum gestiegen.

Damit wächst die Wahrscheinlichkeit dafür, dass Portugal internationale Hilfe in Anspruch nehmen muss, weiter. Erst am Dienstag hatte die Ratingagentur Standard & Poor's die Bonitätsnoten auf eine Stufe über Ramsch-Status herabgesetzt. Die Zinsen für zehnjährige Anleihen kletterten am Mittwoch um 0,03 Punkte auf 8,02 Prozent. Die enorme Schuldenlast und das schwache Wachstum der portugiesischen Wirtschaft machten die Notwendigkeit der Inanspruchnahme eines internationalen Rettungspakets immer wahrscheinlicher, begründete Standard & Poor's die Herabstufung. Im April steht dem Land der nächste Härtetest bevor, wenn es Kredite über 4,5 Milliarden Euro refinanzieren muss.

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