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Zentralbank meldet Fortschritte bei Sanierung spanischer Sparkassen

Madrid Die Sanierung der kriselnden spanischen Sparkassen macht nach einem Bericht der Madrider Zentralbank Fortschritte.

Nur vier Geldinstitute müssten Mittel aus einem staatlichen Hilfsfonds in Anspruch nehmen, heisst es in der am Mittwoch in Madrid veröffentlichten Zwischenbilanz. Diese Geldinstitute machten acht Prozent des Anlagevermögens des spanischen Bankensektors aus. Die anderen Banken und Sparkassen benötigten kein zusätzliches Kapital oder könnten sich dieses auf den Finanzmärkten beschaffen, hiess es weiter. Die spanische Regierung hatte Anfang des Jahres eine Erhöhung der Eigenkapitalquote angeordnet und den Geldinstituten, die die Quote nicht erfüllen können, Mittel aus dem Hilfsfonds in Aussicht gestellt. Auch der Prozess der Fusionen habe in den vergangenen Monaten zu einer Konsolidierung des spanischen Bankensektors geführt, betonte die Zentralbank. Die Zahl der Sparkassen sei durch die Zusammenschlüsse von 45 auf 18 zurückgegangen. Das durchschnittliche Anlagevermögen der Geldinstitute sei dadurch von 29 auf 72 Milliarden Euro gestiegen. Dies mache die Sparkassen leistungsstärker und konkurrenzfähiger.

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