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Ypsomed nach Abschreibungen mit deutlich tieferem Gewinn

Das Medizinaltechnikunternehmen Ypsomed hat im Geschäftsjahr 2011/12 (per Ende März) trotz weniger Umsatz mehr Gewinn erzielt als im Vorjahr.

Der Umsatz sank um 5,1 Prozent auf 248,6 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis lag mit 5,1 Millionen Fr. gar 41,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Dies sei hauptsächlich auf den starken Franken und auf Sonderabschreibungen von aktivierten Entwicklungsprojekten zurückzuführen, wie Ypsomed am Donnerstag mitteilte. Der Gewinn stieg um 55,5 Prozent auf 8,5 Millionen Franken. Er wurde durch den Verkauf von Finanzanlagen positiv beeinflusst. Fürs neu angelaufene Geschäftsjahr gibt sich Ypsomed verhalten optimistisch. So werde Umsatz und Ergebnis durch den Wegfall der Produktion eines Insulininjektionsstiftes für den französischen Pharmakonzern Sanofi beeinflusst. Umsatz und Betriebsergebnis sollten sich aber auf gleichem Niveau wie im vergangenen Jahr bewegen. Zur Finanzierung des weiteren Wachstums und insbesondere für den Aufbau von Produktionsstätten im Ausland will Ypsomed zudem eine Kapitalerhöhung durchführen und dafür neue Aktien herausgeben.

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