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Xstrata legt bei der Kohleproduktion markant zu

Zug Der Bergbauriese Xstrata hat im dritten Quartal vor allem dank der Inbetriebnahme einer neuen Mine in Australien mehr Kohle gefördert.

Beim Kupfer musste der britisch-schweizerische Konzern aber einen Rückschlag hinnehmen. Die Kohleförderung nahm um über 7 Prozent zu, wie Xstrata am Dienstag mitteilte. Mit der Förderung von 20 Millionen Tonnen Kraftwerkskohle erreichte Xstrata ein neues Rekordniveau. Mehr als die Hälfte stammt aus Australien, wo sich die Xstrata-Produktion von den Überschwemmungen zu Jahresbeginn erholt hat. Dagegen ging die Kupferförderung zwischen Ende Juni und Ende September um 4 Prozent zurück. Für den Rückgang seien Schwierigkeiten bei einer Mine in Chile verantwortlich, unter anderem behinderte ein Blizzard den Kupferabbau. Da der Kupferpreis wegen der anhaltenden Knappheit hoch ist, bleibt Kupfer das profitabelste Produkt für Xstrata. Kohle liegt auf dem zweiten Platz. Die Zinkproduktion ging um 2 Prozent zurück. Beim Nickel legte Xstrata dafür um 15 Prozent zu. Umsatz und Gewinn publizierte Xstrata nicht mit den Quartalsresultaten. Im Halbjahr verdiente der Konzern 2,8 Milliarden Dollar. Das sind 25 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Xstrata zählt zu den grössten Schweizer Unternehmen. Es gehört zu rund einem Drittel dem Rohstoffhändler Glencore.

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