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Wie Sozialhilfebezüger S. zum Geldesel wurde

Wenn Hacker ein Konto knacken, ist erst die halbe Arbeit getan. Mithilfe von ahnungslosen Helfern verwischen sie die Spur des Geldes.

Adrian Sulc
Ausländische Hacker spannen ahnungslose Helfer bei ihrer Arbeit ein.
Ausländische Hacker spannen ahnungslose Helfer bei ihrer Arbeit ein.
Keystone

S. hatte nie viel Geld, aber er arbeitete immer hart, als Kaminfeger, in der Gastronomie. Vor einigen Jahren verlor er jedoch seine Stelle, eine neue Geschäftsidee scheiterte, und so landete der Mann aus der Region Bern schlussendlich auf dem Sozialamt.

Auf einem grossen Schweizer Jobportal im Internet stiess er Ende 2016 auf eine interessante Stellenanzeige. Eine Zürcher Immobilienfirma suchte einen Regionalvertreter. S. bewarb sich – und zu seiner Freude erhielt er den Job. Im Arbeitsvertrag stand, seine Aufgaben seien das Entgegennehmen von Unterlagen und von Zahlungen von Kunden. Diese müsse er dann postalisch an das Unternehmen weiterleiten. S. schenkte dem nicht weiter Beachtung – er freute sich, endlich nicht mehr vom Sozialamt abhängig zu sein. Den Arbeitsvertrag schickte er an eine Adresse in Zürich.

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