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Westerwelle bekräftigt deutsches Bekenntnis zu Euro-Rettung

Washington Der deutsche Aussenminister Guido Westerwelle (FDP) hat den festen Willen seines Landes zur Euro- Rettung bekräftigt.

«Die deutsche Regierung ist felsenfest entschlossen, den Euro zu stabilisieren», sagte Westerwelle am Freitag vor Journalisten in Washington. Zunächst müsse es nun darum gehen, zur Bekämpfung der Schuldenkrise eine «Brandmauer» zu errichten. Zusätzlich müssten die nötigen Strukturreformen in den Ländern der Euro-Zone angegangen werden. Während seiner USA-Reise wolle er die «deutsche Haltung bei der Euro-Rettung übermitteln», sagte Westerwelle. Ziel sei es, die Diskussion in «proeuropäischer» Weise zu beeinflussen. Am Donnerstag hatte sich Westerwelle bereits mit der Chefin des Internationalen Währungsfonds, Christine Lagarde, zu Beratungen über die europäische Schuldenkrise getroffen. Mit Blick auf die europakritischen Stimmen im amerikanischen Wahlkampf sagte Westerwelle: «Ich glaube, dass man nicht jeden Wahlkampfton überbewerten sollte.» Es sei aber «hilfreich», in Washington daran zu erinnern, dass Europa den Sozialismus vor mehr als 20 Jahren abschliessend überwunden habe - auch mit Hilfe der USA.

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