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Wer ÖV-Abo und Velo abziehen will, muss gut argumentieren

Der doppelte Steuerabzug für den Arbeitsweg müsse auch bei einer kleinen Zeiteinsparung gewährt werden, sagt das Bundesgericht.

Nicht selten ist die Velofahrt effizienter als die Busfahrt.
Nicht selten ist die Velofahrt effizienter als die Busfahrt.
Franziska Rothenbühler

Steuerzahler M. fährt von seiner Wohnung in Bern jeweils zum Bahnhof und nimmt dort den Zug zu seinem Arbeitsort in einer anderen Stadt. Entsprechend gibt er in seiner Steuererklärung beim Abzug für die Fahrkosten Velo und Generalabonnement an. Doch den Velo-Abzug von pauschal 700 Franken hat ihm die Steuerverwaltung jeweils gestrichen. Begründung: «Der Abzug für das Fahrrad kann nicht kumuliert werden, wenn öffentliche Verkehrsmittel (Bushaltestellen oder Bahnhof) in Gehwegdistanz sind.»

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