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Weniger Deutsche und mehr Chinesen in Schweizer Hotels

Asiatische Touristen buchten im Sommer mehr Hotelübernachtungen in der Schweiz. Die Deutschen blieben dafür fern.

Touristen fotografieren den Zytgloggeturm in Bern. (28.5.2015)
Touristen fotografieren den Zytgloggeturm in Bern. (28.5.2015)
Lukas Lehmann, Keystone

In der Sommersaison haben die Schweizer Hotels 0,7 Prozent weniger Logiernächte verzeichnet als im Vorjahr. Von Mai bis Oktober betrug die Zahl der Buchungen 20 Millionen. Dass der Rückgang nicht stärker ausfiel, ist vor allem den Gästen aus Asien zu verdanken.

So erhöhte sich die Nachfrage aus dem asiatischen Kontinent um mehr als ein Fünftel auf 570'000 Übernachtungen. China (ohne Hongkong) legte um 262'000 Logiernächte ( 37,4 Prozent) zu und wies damit das stärkste absolute Wachstum aller Herkunftsländer auf, wie aus der Beherbergungsstatistik des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervorgeht.

Weniger Gäste aus Europa

Auch die Nachfrage aus dem amerikanischen Kontinent erhöhte sich um 3,6 Prozent. Dagegen buchten die Schweizer Gäste leicht weniger Hotelübernachtungen. Die 8,7 Millionen Logiernächte entsprechen einer Abnahme um 0,5 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode.

Vermehrt ferngeblieben sind der Schweiz auch die europäischen Touristen (–10,9 Prozent). Deutschland verbuchte mit einem Minus von 358'000 Logiernächten (–15,1 Prozent) die deutlichste absolute Abnahme aller Herkunftsländer.

Die Statistik des BFS deutet zudem auf einen negativen Trend hin. Während die Logiernächte im September 1 Prozent unter dem Vorjahreswert lagen, betrug der Rückgang im Oktober 3,5 Prozent. Das entspricht einer Abnahme von 97'000 Einheiten.

SDA/ij

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