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Weltweite Computerverkäufe sinken leicht

Washington Die Konkurrenz von Smartphones und Tablets macht den herkömmlichen Computerherstellern zu schaffen.

Weltweit kauften Konsumenten, Unternehmen und andere Abnehmer im zweiten Quartal 2012 rund 87,5 Millionen Rechner; 0,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Das war das siebte Quartal in Folge, in dem die PC-Verkäufe kaum oder gar nicht wuchsen, wie die Marktforschungsfirma Gartner am Mittwochabend mitteilte. Eine vergangene Woche veröffentlichte Studie von ABI Research hatte ergeben, dass 2016 wohl erstmals mehr Tablet-PCs als Laptops verkauft werden. «Die Konsumenten sind weniger daran interessiert, Geld für PCs auszugeben, da es andere Technologieprodukte und -Dienstleistungen gibt wie die neuesten Smartphones oder Tabletcomputer», erklärte die Gartner-Analystin Mikako Kitagawa. Besonders ausgeprägt sei diese Tendenz in den «reifen Märkten», also den Industrieländern, die bereits ausreichend mit PCs versorgt seien. Kaum bemerkbar machen sich demnach die Verkäufe der besonders flachen und leichten, aber trotzdem leistungsstarken sogenannten Ultrabooks. Diese werden von den Herstellern derzeit besonders stark beworben. Grösster Computerverkäufer war im zweiten Quartal laut Gartner weiterhin der US-Konzern Hewlett-Packard (HP), der einen Marktanteil von 14,9 Prozent hatte. Knapp dahinter stand der chinesische Hersteller Lenovo mit 14,7 Prozent, der das PC-Geschäft von IBM übernommen hatte. Auf Platz drei folgte Acer aus Taiwan mit einem Marktanteil von 11,0 Prozent, auf Platz vier mit 10,7 Prozent der US-Hersteller Dell, der vor allem bei Geschäftskunden stark ist.

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