Zum Hauptinhalt springen

Weltbank: Exportverbote für Nahrungsmittel vermeiden

Washington Staaten sollten der Weltbank zufolge auf Exportverbote für Nahrungsmittel verzichten.

Ansonsten könne es zu einer neuen Welternährungskrise kommen, warnte die Weltbank am Montag. Höhere Schwankungen bei den Nahrungsmittel-Preisen schadeten ärmeren Ländern. Zuvor hatte Russland angekündigt, sein Verbot von Getreideexporten vielleicht bis ins kommende Jahr auszuweiten. «Derzeit sehen wir keine Krise und wir hoffen, sie abzufangen, in dem wir Länder darum bitten, nichts anzuordnen, was eine Krise herbeiführen könnte», sagte die geschäftsführende Weltbank- Direktorin Ngozi Onkonjo-Iweala. Sie betonte, dass die Vorräte besser seien als bei der letzten Welternährungskrise 2008. Damals waren die Preise auf Rekordhöhen geschossen, es kam zu Nahrungsmittel-Knappheiten und sozialen Unruhen. Onkonjo-Iweala kündigte an, das Direktorium der Weltbank Anfang September aufzufordern, den Welternährungsfonds zu aktivieren, der während der Krise 2008 geschaffen worden sei. Der Topf stünde zu Verfügung, wenn Schwellenländer Hilfe bräuchten und Nahrungsmittel knapp würden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch