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Weltbank beginnt mit Kandidatensuche für Chefposten

Washington Die Weltbank hat mit ihrer Kandidatensuche für den vakant werdenden Chefposten begonnen.

Die Mitgliedsländer sollen bis zum 23. März Namensvorschläge unterbreiten, teilte die Weltbank am Freitag mit. Dann werde die in Washington ansässige Institution eine Liste mit drei Favoriten erstellen, die bei Zustimmung der Interessenten veröffentlicht werden könnte. Bis zum April solle ein neuer Präsident ernannt werden. Weltbank-Präsident Robert Zoellick hatte am Mittwoch seinen Rückzug nach Ablauf der Amtsperiode Ende Juni angekündigt. Der frühere US-Politiker und Goldman-Sachs-Manager führt die Institution, die für 187 Länder arbeitet, seit Mitte 2007 an. Mögliche Kandidaten für seine Nachfolge sind US-Aussenministerin Hillary Clinton und der frühere Wirtschaftsberater der US-Regierung, Larry Summers. Die Spitze der Weltbank wird nach ungeschriebenen Gesetzen von einem US-Bürger besetzt, die des Internationalen Währungsfonds von einem Europäer. Allerdings drängen Schwellenländer - zuletzt bei der Vergabe des IWF-Chefsessels - auf Berücksichtigung ihrer Kandidaten bei der Besetzung von Spitzenposten. Staaten wie Brasilien und China dürften sich daher nun erneut zu Wort melden.

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