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Weko verdächtigt zwei Unternehmen, Parallelimporte zu behindern

Die Wettbewerbskommission (Weko) erhöht den Druck auf Unternehmen, die Währungsgewinne nicht weitergeben.

Sie hat Untersuchungen gegen zwei Unternehmen eröffnet, die im Verdacht stehen, Parallelimporte behindert zu haben. Bei den betroffenen Unternehmen handelt es sich um den Elektrogeräteproduzenten Jura sowie den Kosmetikproduktehersteller Care on Skin, wie die Weko am Donnerstag mitteilte. Jura biete bei Geräten, die im Ausland gekauft wurden, nicht die gleichen Garantieleistungen wie bei im Inland gekauften Apparaten, erklärte Weko-Direktor Rafael Corazza gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Darauf hingewiesen wurde die Weko von Konsumenten. Jura wollte auf Anfrage zur Untersuchung keine Stellung nehmen. Im Falle von Care on Skin beklagte sich eine Kosmetikerin darüber, dass ihr der Kauf von Produkten im Ausland verwehrt wurde. Zudem habe sie das Unternehmen unter Druck gesetzt, die Produkte nicht übers Internet zu verkaufen. Die Weko hat gemäss Communiqué in den letzten Tagen Vorabklärungen eröffnet. Dabei geht es um mutmassliche Preisbindungen im Onlinehandel mit Elektrogeräten und Elektrovelos. Seit Juli seien über 300 Meldungen im Zusammenhang mit der Weitergabe von Währungsvorteilen eingegangen, so Corazza. Insgesamt sieben Untersuchungen seien am laufen. Einige davon, die bereits vergangenes Jahr eröffnet wurden, dürften bald zum Abschluss kommen. Bei den beiden nun eröffneten Untersuchungen sei mit einer Dauer von eineinhalb Jahren zu rechnen. Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, kann die Weko Bussen aussprechen.

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