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Weko stoppt Tarifempfehlungen in Neuenburger Immobilienbranche

Die Wettbewerbskommission (Weko) hat Tarifempfehlungen für Verwaltungskosten bei der Neuenburger Immobilienverwaltung ein Ende gesetzt.

Die Behörde stellte fest, dass die Anwendung solcher Empfehlungen gegen das Kartellrecht verstösst. Die Sektion Neuenburg des Immobilienhändlerverbands «Union suisse des professionnels de l'immobilier» (USPI) hatte ein Merkblatt mit Preisempfehlungen, darunter definierte Preisbänder für Dienstleistungen in der Immobilienverwaltung und fixe Raten für Maklerprovisionen, ihren Mitgliedern unterbreitet. Wie die Weko feststellte, hielt sich mehr als ein Drittel an die Empfehlungen. Dabei handelte es sich um eine unzulässige Wettbewerbsabsprache, urteilte die Weko. Die USPI hatte sich daraufhin bereiterklärt, die Tarifempfehlungen zurückzuziehen. Diesem Umstand werde nun Rechnung getragen und eine entsprechend reduzierte Sanktion ausgesprochen, teilte die Weko am Donnerstag mit. Der Immobilienhändlerverband muss demnach eine Strafe von 35'000 Franken bezahlen. Eine Untersuchung im Bereich der Immobilienmakler wurde indes wegen fehlender Wettbewerbserheblichkeit eingestellt, teilte die Weko weiter mit.

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