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Weiteres Mandat für BKW-Chefin Suzanne Thoma

Die BKW-Chefin Suzanne Thoma tritt in den Verwaltungsrat der Handelsgruppe Valora ein.

Suzanne Thomas soll ihre Erfahrung als Chefin von Unternehmen, die eine fundamentale Transformation durchlaufen, einbringen.
Suzanne Thomas soll ihre Erfahrung als Chefin von Unternehmen, die eine fundamentale Transformation durchlaufen, einbringen.
Anthony Anex, Keystone

Die Aufgaben als Chefin beim Berner Energiekonzern BKW scheinen Suzanne Thoma noch nicht voll auszulasten. Die Managerin, so wurde am Mittwoch bekannt, soll in den Verwaltungsrat der Handelsgruppe Valora gewählt werden. Es wäre nicht das erste Verwaltungsratsmandat für Thoma. Sie sitzt bereits im Gremium des Industrieunternehmens OC Oerlikon und war bis vergangene Woche Mitglied des Verwaltungsrats der Firma Schaffner.

Ihr neuer Nebenjob wird das Jahreseinkommen der 57-Jährigen um rund 140'000 Franken aufbessern. So viel haben die Valora-Verwaltungsräte ohne besondere Aufgaben gemäss letztjährigem Geschäftsbericht im Jahr 2018 erhalten. Den Zustupf nötig hätte Thoma allerdings nicht. Sie geriet zuletzt in die Kritik, nachdem sie 2018 von der BKW eine Lohnerhöhung von über 50 Prozent und damit ein Jahresgehalt von 2 Millionen Franken bekam.

OC Oerlikon und Schaffner sind beide unter anderem im Energiesektor tätig. Dass die Unternehmen von einer BKW-Chefin im Verwaltungsrat profitieren möchten, ist nachvollziehbar. Beim Handelsunternehmen Valora ist das dagegen weniger naheliegend. In der Medienmitteilung vom Mittwoch findet sich die Erklärung: Thoma werde ihre Erfahrung als Chefin von Unternehmen, die eine fundamentale Transformation durchlaufen, einbringen.

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