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Die beiden alten Männer und die Bombe

Henry Kissinger und Shimon Peres haben am WEF vor einer Eskalation des Atomstreits mit dem Iran gewarnt. Die «rote Linie» sei schon gefährlich nahe.

Vertraut Obamas Iran-Politik: Der ehemalige US-Aussenminister Henry Kissinger am WEF. (24. Januar 2013)
Vertraut Obamas Iran-Politik: Der ehemalige US-Aussenminister Henry Kissinger am WEF. (24. Januar 2013)
AFP
«Die Amerikaner versuchen immer, ein Problem diplomatisch und wirtschaftlich zu lösen, bevor sie schiessen»: Der israelische Staatspräsident Shimon Peres. (24. Januar 2013)
«Die Amerikaner versuchen immer, ein Problem diplomatisch und wirtschaftlich zu lösen, bevor sie schiessen»: Der israelische Staatspräsident Shimon Peres. (24. Januar 2013)
Keystone
Der Iran wolle «Hegemon des Mittleren Ostens» werden, so Peres: Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad. (Archivbild)
Der Iran wolle «Hegemon des Mittleren Ostens» werden, so Peres: Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad. (Archivbild)
AFP
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Henry Kissinger, der grosse alte Mann der US-Diplomatie, wird im Mai 90 Jahre alt. Nur zwei Monate später feiert der Methusalem der israelischen Politik, Staatspräsident Shimon Peres, ebenfall seinen 90. Trotz ihres Alters sind die beiden WEF-Stammgäste einmal mehr ins winterliche Davos gereist.

Beide Strategen warnten eindringlich vor dem Iran. Kissinger, in den 70er-Jahren US-Aussenminister und Sicherheitsberater von Präsident Nixon, sieht die rote Linie näher rücken. «Sie ist bereits in Sichtweite», sagte Kissinger. Und sie sei definitiv erreicht, wenn der Iran über Atomwaffen verfüge. Denn der UNO-Sicherheitsrat habe bereits vor Jahren entschieden, nicht zuzulassen, dass der Iran die Bombe baut.

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